Bin ich das – im Spiegel aus Neon?
Fremdes Licht auf meiner Haut.
Ist das mein Körper in Zeitlupe,
oder nur ein Schatten, der mir glaubt?
Sind das meine Hände auf dem Tresen,
kalt wie Glas um vier Uhr früh?
Was ist das für ein Gedanke,
der sich schreiend bis in die Knochen schraubt.
Die Wände atmen leise Fragen,
Rauch zieht Linien durchs Revier.
Ein Schritt nach vorn, zwei Schritte Schweigen –
wer von uns beiden steht hier?
Bin ich das?
Sag, bin ich das?
Was mache ich in diesem Haus aus Staub und verlorener Zeit.
Was willst du von mir – geh doch weg, geh weg.
Oder bleib…
und sag mir, was das soll.
Kenn ich dich – deine Stimme im Flur?
Klingt wie ein Lied, das ich verlor.
Warum bist du hier in meinem Kopf,
klopfst im Offbeat an mein Ohr?
Warum sagst du das so ruhig,
als wär es längst vorbei?
Dein Blick wie eine alte Melodie –
zu wahr, um frei zu sein.
Der Boden schwankt im 4/4-Takt,
mein Herz spielt ganz die tiefen Blue Notes.
Zwischen Applaus und leerem Lachen
frag ich mich, wer mich rief.
Bin ich das?
Sag, bin ich das?
Was mache ich in diesem Haus aus Staub und verlorener Zeit?
Was willst du von mir – geh doch weg, geh weg.
Oder bleib…
und sag mir, was das soll.
Vielleicht bin ich nur Echo,
in einem Raum aus Zeit.
Vielleicht ist dieses Fragen
das Einzige, das bleibt.
Ist das mein Körper?
Sind das meine Hände?
Wenn ich sie heb –
wo fängt mein Zweifel an, wo hört er auf?
Bin ich das?
Oder nur der Rest?
Ein flackerndes Gefühl im schwarzen Samt der Nacht.
Was willst du von mir – geh weg…
oder tanz mit mir
bis ich mich wieder fühl.

